Mittwoch, April 04, 2007

Rueckblick12: Argentinien

* Zugfahrten sind ein echtes Erlebnis und besser als TV oder Thater. Innerhalb einer Stunde kommen bis zu 10 verschiedene Veraufer, Muskianten oder Schauspieler in deinen Waggon und bieten ihre Sachen an bzw. singen ihr Liedchen und sammeln danach ein paar Muenzen ein, nett!
* Besos immer und ueberall. Mann gibt auch Maennern nen Schmatzer auf die Backe. Bei Mariellas Gerburtstag habe ich mehr Besos verteile als zuhause in nem Monat
* Fleisch, Fleisch und nochmal Fleisch... Gemuese? Klar im Hackfleich gibts doch kleine Zwiebelstuecke und ne Tomate ist auch drin verkocht... Es wird sehr viel Fleisch gegessen, fuer mich schon zu viel. Schon schwer zu glauben, dass ich im Steakland Nummer eins fuer 2 Wochen wieder zum Vergetarier wurde
* Viele bewaffnete Polizisten. Blaulicht ist immer an, hat wohl nichts zu bedeuten. Nur mit Sirene sollte man Platz machen
* Englisch? Von wegen, so wenig englisch sprechenede Menschen habe ich vorher noch nicht getroffen
* Mit meinen schwarzen Haaren gehe ich echt als Argentinier durch, immer wieder sprechen mich Menschen an und fragen nach dem Weg und bemerken bis zu meiner Antwort nicht, dass ich Auslaender bin.
* Wartesyteme mit Zettel ziehen und auf seine Nummer warten. Hoffmann Junioa hat es geschafft im Postshop beim warten seine Nummer gedankenverloren (trifft wohl manchmal auf mich zu) in den Muelleimer zu schnipsen... Dumm geaufen, neue Nummer ziehen und laenger warten :-) hab mal wieder Intelligenz bewiesen, hehe
* Bei Fussballspielen gibt es regelmaessig Krawalle, dehalb konnten wir leider auch nicht ins Stadium gehen... Its a shame!
* Mein Abschied von Buenos Aires: Hab ich bisher noch niemanden berichtet... Von Mariellas Haus mussten wir per Taxi zum Busterminam um weiter nach Paraguay zu reisen. Alos mit Gepaeck raus und ins Taxi einsteigen. Ich hab das wohl geschafft die Tuer ein wenig zu weiz aufzumachen und KKKRRRRAAAACCHHHH wackelt das ganze Auto. Ein vorbeifahreren LKW hat die Tuer halb abgerissen und uns alle mega erschreckt. Glueklicherweise ist nichts passiert, also uns, der Autotuer schon. Die war wohl hin und wir mussten ein anderes Taxi nehmen. Coolerweise musste ich nichts bezahlen, sonder das wird irgendwie zwischen dem Taxifahrer und derm Truckdriver geregelt... Ups!

Montag, April 02, 2007

Rueckblick11: Chile


* Die schlecken Eis ohne Ende. Ueberall kann man bei Verkaeufern Softeis kaufen. In der Stadt, im Bus, im Park...not bad!
* Freude im Airport beim Wiedersehen mit Anne, unsere gemeinsame Reist beginnt
* Strassenhunde moegen wohl Chile. Und anscheinend haben die Chilene auch keine Probleme mit ihnen, es wird wogar fuer sie gebremst
* Helme sind eher Ausnahmen im Strasenverkehr
* Es war toll bei zwei dt. Familien (Gremlers und Wilds) aufgenommen und liebevoll versorgt zu werden
* In normalen Mittelschichtfamilien sind Hausmaedchen Standard. Eine guensite Arbeitskraft fuer Waesche waschen, kochen und putzen. Sowas koennen sich in Dland nur reichere Familien leisten, hier sind eben Arbeiskraefte guenstig
* Es ist verboten in der Oeffentlichkeit zu trinken
* Chile ist ein sehr vielfaeltiges Land: Berge, Wueste, Schnee, Meer, Huegel, Seen, Straende...

Sonntag, April 01, 2007

Rueckblick10: Neuseeland

*3.9 Millionen Einwohner, davon ein Drittel in Auckland, und ueber 40 Millionen Schafe
* Soviele Fast Food Laeden habe ich noch nie gesehen, echt in jedem zweitem Kaff McDonalds, BK, KFC, Dominios, Pizza Hut... und mit der Gang habe ich sie auch oft von innen gesehen. Aber wenn Amis schon zum Fruehstuecken ins McD gehen, bevorzuge ich doch lieber mein Muesli. Schliesich kann ich mir das auch in ner McD Lobby zubereiten...
* Tobis Ankunft wurde in nem Club gefeeirt, in dem komischerweise nur Asiaten waren = Auckland ist voll von Einwandern, vorallem Asiatenund Polynesier
* Fahrradhelmpflicht
* Innerhalb von 10-20 Mintuen wechselt das Wetter von total, echt krass. So schnelle Wetterwechsel habe ich sonst noch nie erlebt...
*Sobald man aus den Staedten rauskommt, ist man in einer nahezu unbewohnten, wunderbaren gruenen Landschaft
*Die Franzosen werden immer noch fuer ihren Bombenanschlag auf die Greenpeace Rainbow Warriour gehasst
*In Deutschland steht nach der Meinung von vielen Leuten immer noch die Mauer… !?
*War toll, dass wahre NZ zusehen, da ich fuer GP in ganz Auckland unterwegs war und sowohl mit Millionaeren als auch Sozialhilfeempfaengern ueber Umweltschutz geredet habe. Komischerwies spenden arme Menschen deutlich mehr, als wohlhabende Personen
Mauschbach hat mehr Feuerwerk als Auckland an Silvester
*Neuseelaender sind Weltmeister im Knoellchenschreiben, ich bekam drei Strafzettel im Gesamtwert von 120 Dollar, allerdins musste ich nach geschicktem Beschwerden nicht einigen einzigen bezahlen, hehe!
*Weil Verkehr immer Vorrang hat, muss man fuer den Marathon um 04.00 Uhr nachts fruehstuecken, Sponks!
*Autos sind sehr guenstig (jeder hat ein paar), 15 Jaehrige duerfen schon cruisen, viele toedliche Unfaelle
* Kino ist echt teuer, aber anderes wieder recht guenstig
* Maori (Ureinwohner) sind deutlich besser integriert als Aboriginals in Aussie. so lernen die Kids Maori in der Schule und es gibt sogar nen Fernsehsender auf Maori
* Helge (22 Jahre jung, laecheriche 310.000 KM und 400 Dollar mit Campinggear) chauffiert die GANG (Dan,Tobi,Matt und ich) ohne Probleme 4874 Kilometer uiber beide Inseln. Danke! Der Abschiedsschmerz wurde durch den gewinnbringenden Verkauf etwas gelindert

Rueckblick9: Tonga

* Ein abgefahrenes kleins Koenigreich, in dem die Zeit etwas stehen geblieben ist
* Angeblich gehoeren die Tonganesen zu den groessten Menschen der Welt, kann ic nur bestaetigen. Die Leute sind sowohl in der Hoehe als auch in der Breite bemerkenswert gross/breit
* Die Menschen haben einfach null Sinn fuer Umweltschutz, sogar auf der kleinen Insel Atata liegt Muell am Strand herum. Plastik wird wie alles andere an Abafaellen verbrannt, und wenn mal ein wenig Oel auslaeuft, ach, auch kein Problem.
* Das Tauchen mit Paps war klasse, juhu
* Der Flughafen ist geil, drei Maschinen pro Tag und irgendwo in der Pampa, einfach Inselfeeling!
*Ich habe noch nie so viele grosse, dicke Frauen gesehen. Mei libber Scholli, die haben aber anscheinend Appettit... Okay, das liegt wohl eher an der Kultur und den vielen Sueskartofflen
* Das Angeln mit Papa werde ich wohl nie vergessen! Nicht nur die Reiche Goldmakrelen Beute, nein, zum kroenenden Abschluss holt Mister Hoffmann Senior nach einem 3,5 Stunden Kampf einen halben Pottwal heraus. Unser Marlin war mit 90 Kilo und 2,5 Meter ein echter Prachtkerl
*Ich denke die Bewohner unserer Insel hielten mich fuer geisteskrank... Als Marathonvorbereitung wollte ich taeglich joggen. Nun ja, auf ner kleinen Insel mit nur einem Weg gibts da nicht viele Moeglichkeiten, so rannte ich immer hin und her... Fuer die Ureinwohner unvorstellbar, erstens dieselbe Strecke die ganze Zeit und dann auch noch koerperliche Anstrengung... ne, das geht gar nicht.

Freitag, März 30, 2007

Rueckblick8: Australien

* Als ich nach drei Monaten Sonnenschein sowie leckerem Essen und luxurioesen Hotelzimmern fuer Taschengeldpreise in Asien in Sydney ankam, bin ich fast rueckwaerts wieder ins Flugzeug gerannt. Erstens bin ich mit meinen kurzen Hosen um 6 Uhr morgens fast erfroren und zweitens habe ich fuer ne heisse Schoko den selben Preis bezahlt, als in Asien fuer ein Zimmer
* Alkohol wird nur in Bottleshops verkauft. Wenn man ueberhaupt mal in der Oeffentichkeit trinken darf (ueberall Alkverbotszonen), dann nur aus Papiertueten, wie ein Penner
* In Hostels kann man Glueck haben und nur mit 2-3 Leuten im gleichen Zimmer schlafen, oder auch mit bis zu 13 Reisenden…

* Viele dicke Menschen, teilweise extrem uebergewichtig, ueberall Fast Food, aber in Sydney auch Unmengen von Joggern im Centrum
* Ein offenes und freundliches Voelkchen, die Aussies. Smalltalk immer und ueberall, sogar im Supermarkt fragt man sich, wie es einem geht
* In Sydney haben sie eine Platz nach mir (Martin Place) und ne Supermarktkette (7/11) nach meinem Geburtstag benannt, waere doch nicht noetig gewesen

* Busticket fuer die Ostkueste, 3700 Kilometer!!! Ein riesiges Land!
* Die groesste Sandinsel der Welt, Fraser Island, ist wunderschoen und unsere 3Tages Jeep Safari echt abenteuerlich, Dingos Schlangen und 11 Jugendliche am feiern

* Auf meinem Segeltrip muss man ganz Koerperschutz gegen toedliche Quallen tragen, dafuer schnorcheln wir mit Schildkroeten
* Soviele junge Backbacker, in Bussen wird fast 30-40 Prozent deutsch gesprochen, man reist doch nicht ans andere Ende der Welt, um deutsch zu sprechen. Aber dennoch nett wen man Menschen aus St. Ingebert in Down Under trifft. * Steve Irvine`s Tod hat alle total getroffen, Flaggen auf Halbmast, Bars geschlossen, Staatsansprachen im Radio…
* Ostkueste ist Party, Party und Party. Fuer viele gehts hauptsachlich um saufen, rummachen und abfeiern

Ruckblick7: Laos

* Das aermste Land meiner Reise hat beeindruckende Landschaften zu bieten * Die beste Pizza auf der gesammten Reise, in nem schwedischen Restaurant... verrueckt
* Leider muss ich nach vier Tagen weiter, Goodbye zu Nori und Serge
* Nahe der Hauptstadt, also in unmittelbarer Naehe, bricht die Vogelgrippe mit mehreren Todesopfent aus. wir geniessen daher unsere komplette Zeit in Laos und in Grenznaehe nur vegetarische Koestlichkeiten * Merke: Bei Waeschereien verschwindet schon mal deine Lieblingsweste
* Maden und geroestet Heuschrecken schmecken gar nicht uebel, ein wenig haben sie mich an Chips erinnert

Dienstag, März 27, 2007

Gastfreundschaft, Wilder Westen, Fussball, Pferde, Freunde wiedersehen, Hitze... Servus Paraguay!

Ednlich angekommen im Annes zweitem zuhause. Anne ist mega gluecklich wieder in ihrem Paraguay zu sein und alte Freunde wieder zu sehen. Teilweise schwebt sie gerade durch die Gegend und muss mir mehrmals pro Tag bekunden: "Martin, ich bin Paraguay"...
Ach, ist Liebe schoen...

Ein glueckliches Wiedersehen nach 3 Jahren.. Beim Besuch in der Herberge fuer Strassenkinder in Asuncion...
Anne beim Stoebern nach Schnaechen auf dem Kuenstlermarkt im Zentrum. Hier verkaufen Indiander meist selbtsgemachte Ketten, Taschen, Guampas, ....
In Asuncion haben wir ueber eine Woche im Hause Thielmann gewohnt und wurden mega lieb aufgenommen, obwohl wir Marianne und Norbert Thielmann gar kannten. Anne kannte lediglich ihren Sohn Olli und Rosanne von einem Treffen in Deutschland. Dennoch wurden wir mega lieb aufgenommen und herzlich umsorgt.
Fuer mich ein echtes Beispiel von christlicher Gastfreundschaft, einfach der Hammer!
¡Vielen Danke und Gottes Segen!
Etwas ausserhalb haben wir e}fuer einen Nachmittag ein entwicklungszentrum von Mennos besucht. Hier wird der Bevoelkerung mit sauberem Wasser, Mediakmenten, Kinderbetreuung und Arztbesuchen geholfen. Viktor zeigt uns seine Arbeit und auch die schoene Natur um das Zentrum herum...
Zwei Pflanzeniebhaber beim Austausch, und beim Terere trinken (immer und ueberall)
Mit Christian Thielmann und zwei anderen Freunder sind wir zu einem Fussballspiel ins Nationalstadium von Parguay. Olimpia gegen Guarani spielten und wir alle waren fuer Olimpia.
es war eine tolle Erfahrung suedamerikanischen Fussball zu sehen, ja mehr zu erleben.


Das Spielnievau war zwar eher zweitklassig und das Stadium war auch nr halbvoll, aber dennoch hatten wir eine super Zeit nd ich genoss das Spiel und vor allem die Atmosphaere drumherum.Dazu gehoeren unter anderem die unzaehligen Verkaufer auf der Tribune... einfach toll!
Hier ein Chipaverkaeufer (Nationalsnack, Mais-Kaese-Mehl-Fladen...)

Der Schiri muss ja auch beschuetzt werden, oder :-) ...
Chaco: Fuer dreit Tage besuchten wir Fanny und ihre Familie in Loma Plate, einer Mennonitenkolonie im kaum besiedelten Osten des Landes. Mit dem Nachtbus gings in die Natur... Wir hatten ein unglaublich tolle Wochenende und waren wieder gesegnet mit umschlagender Gastfreundschaft.

37 Crad, ha! Das war noch um 12 Uhr mittags... Denke mal das haben wir nachmittags nochmal um einige Crad geschlagen... Die Hitze ist nochmal anders als in BSAS oder auch Asuncion, das es sehr trockenheis ist...
Howdie Cowboys! Wir waren ausreiten, so echt, nicht so ein Koppel im Kreis reiten Quatsch... Nein, raus in auf die endlosen Felder der familieneigenen Rinderfarm. Zuerst locker und einfach Natur geniessen, danach sind wir mit unseren Pferden STEIL gegangen...

Alter Alter, ich kauf mir kein Auto, sondern ein Pferd. Das Gallopieren war Adrenalin pur und wir hatten mega Spass. Mein weisser Hengst Blanco ging ab wie ne Rakete und ab jetzt heisse ich Kikaloma (in meiner Euphorie habe ich mich selbst so getauft in ner Mail an Irina). In meiner eigenenen Idianersprache: "Der mit dem weissen Hengst in die Sonne reitet" Und von wegen Vorfreude auf mein Doppelbett, ich bau mir ein Tipi in unseren Garten und schlaf auf dem Boden...

Fanny arbeitet mit Kindern, die Lernprobleme haben. So kamen wir in den Genuss einen krzen Blick in ne Schule werfen zu duerfen. In der Kolonie wird deutsch gesprochen, alles ist deutsch... Es war sehr interessant und ich will noch einiges von den Koloniern schreiben, aber das Internetcafe schliesst gleich...
Ein echter Indianer kennt keinen Schmerz... auch nicht bei der ersten Zecke meines Lebens!

DANKE Fanny und Co! Es war wunderschoen, wie dieses Bild!

Sonntag, März 25, 2007

Rueckblick6: Vietnam

* Ruhe bewahren, wenn man ne Reisegesellschaft irgendwo im Mekongdelta zwischen Cambodia und Vietnam dein komplettes Gepaeck verliert. Man waren wir sauer, mein Rucksack ist mein Haus, mein Zuhause, alles was ich habe! Ging aber gut, irgendwie auf Umwegen hat alles geklappt
* Hanoi, der kroenende Abschluss des perfekten Verkehrschaos. Millionen von Mofas, keine Helme, 50 Jahre alte Autos und sowieso keine Regeln = Spass, aber auch Unfaelle im Minutentakt Minuten
* Generell sind 80 Prozent alle Maedels in Bars "geschaeftlich unterwegs"… Trotz verhementer Abwimmlungen wurde Serge von zwei Maedels beklaut: Kamera und Geldbeutel weg
* Man spuert den Aufschwung ueberall. Ueber Kommunismus wir nur muede gelaechelt,die Menschen sind freundlich und einladend. Man merkt den hohen Stellenwert von einer gluecklichen Familie

* Essen ist soooo lecker, und lachhaft billig! Ueberall gibts Strasserverkaeufe
* Von wegen "Vietnamkrieg", hier heist das "amerikanischer Krieg". Die Museen und Gedenkstaetten waren interessant und lehrreich, auch mal die Aspekte von der anderen Seite zu betrachten. Das Leid des Krieges sieht man immer noch, und die Verbrechen der Amerikaner werden groesstenteils vergessen.
* Auf Aggression wir aggressiv geantwortet… Dummerweise hat Serge den Dude, der ihn angefahren geschubst und damit beinhahe eine Massenschlaegerei angezettelt. Oje, wir und 4 andere Touris gegen 50 wuetendeVietnamesen und 50 Zuschauer, das haette Tourigeschnetzteltes gegeben… aber gluecklicherweise hat sich alles friedlich geklaert, puh!
Vietnamesen sind Weltmeister des Transports, was die auf nen Mofa oder Fahrrad stapeln ist unbegreiflich
* Das zweite Paket gen Heimat: selbstgeschneiderte Anzuege und Essgeschirr
* Wow, die 3 Tagestour in Halong Bay war very nice: nette Leute und traumhafte Aussichten auf die tausenden Inseln. Merke: Springe nicht wie Cliffhaenger per Koepper ins Wasser, wenn sich dort ein muschelbewachsenes Tau befinden koennte, das deine Brust streichelt und das Wasser anschliesend rot faerbt.

* 6 Leute auf dem selben Mofa unterwegs, 3-4 war ich gewoehnt…
* Busfahren bleibt abenteuerlich, ein irrer Fahrer hat echt versucht Mofas vond er Strasse zu boxen! Der gehoert auf ne Boxbahn, nicht in den oeffentlich Fernverkehr
* In Hanoi gibts nen Grabstein fuer Britneyspears
* Spezialitateten sind unter anderem "frisch gezapftes" Schlangenblut (kein Scherz, die schneiden ne Schlange auf und du fuellen dir das Blut in ein Glas) oder Rinderherzen

Dienstag, März 20, 2007

Rueckblick5: Kambodscha

* Beim Grenzuebergang lernt man nicht nur einen neuen guten Freund und Reisepartner kennen (Serge), sondern wird auch fast (gluecklicherweise nur fast) beklaut…
* Die schlimmste Busfahrt meines Lebens, im Ernst. Das war nicht mehr zumutbar, Rueckenschmerzen + Kopfschmerzen und mehrere Stunden Verspaetung inklusive
* Mit Strassenkindern kann man wunderbar spielen, aber leider leben auch einige von stehlen. Ich bezweifle, dass unsere Erziehungversuche bei den Kids, die ihre Finger in unseren Taschen hatten, auf Dauer von Erfolg waren…
* Angkor Wat, eine der groessten Tempelanlagen der Welt, hat mich sehr beeindrukt. Unzaehlige verschiedene Tempel * Die Niederlage gegen die Spaghettifresser bei der WM wirft mich in ein tiefes Depressionsloch! Aber da Italien sowieso mein 2tes Team war, habe ich mit Serge kraeftig gefeiert. Das Finale sahen wir in einer franzoesischen Bar, etwa 50 Fluittefans gegen fuenf Pizzamacher (mich eingerechnet). Aber anstatt Pruegel fuer uns wurde gemeinsam gefeiert, und zwar nicht zu wenig. Wir hatten unseren Bus clevererweise auf den naechsten Morgen gebucht und schliefen anstatt einer Stunde, eineinhalb Stunden: Aufgewacht-Panik-Kopfweh-Rucksack fuellen-Checkout-und ab mit dem Tuktuk durch die Gassen zum Busterminal rasen…Die Fahrt werde ich nicht vergessen: Ein Italiener und ein Hornbacher rasen "Italy Italy"groellend durch die Strassen, das war ne Morrdsgaudi! Gluecklicherweise wurden wir weder verhaftet noch verpassten unseren Bus.
* Cambodia ist ein bettelarmes Land! Man schaemt sich fast reich zu sein. Der Unterschied zwischen reich unf arm ist riesig.

* Aggressionen kommen auf, wenn man die westlichen, bierbaeuchigen Maenner beobachtet, die mal eben in jedem Arm ein juges Maedchen halten. Sextourismus sucks!
* Unser Besuch einer Dorfschule war klasse, die machten grosse Augen als wir "Hello" sagten. Trotz nicht vorhandener Englischkenntnisee konnten wir irgendwie mit den Lehrern kommunizieren. Der Unterricht wurde sogar unterbrochten und wir spielten ne gute Weile mit Kindern Fussball. Yeah! Als Danke hinterliesen wir einige Dollar…die koennen sie auch sehr gut gebrauchen.

* Phnom Phen, K-21, Beim Massenmord des Khmer Regimes liessen Millionen ihr Leben. Hat mich schwer an den Genozid an den Juden erinnert, immer noch beschaemend fuer mich.
* Man sollte nicht alle Dinge ausprobieren die ein Reisefuehrer fuer Jugendliche empfiehlt

Donnerstag, März 15, 2007

Iguazu Wasserfaelle, diesmal auf brasilianisch

Anne und ich sind getrennt, Ahhhhh!
Aber gluecklicherweise nur fuer einen Tag. Sie hat die Wasserfaelle ja schon mehrfach gesehen und ist daher schon nach Asuncion vorgefahren. Ich bin mit Jonna (der Englaenderin) nach Brasilein rueber, um uns Faelle von der anderen Seite anzuschauen. Das Panorama, das uns bot, hat mich fast nocheinmal mehr beeindruckt als von von der argentinischen Seite und hat dem Ganze das Sahnehaeubchen aufgesetzt, lecker!

Wasser

Wasser
und nochmals Wasser! Aber keineswegs langweilig, ganz im egenteil. Die verschiedenen Wasserfaelle haben ihren eigenen Charme und sind einfach toll anzusehen;

Schmetterlinge gibt es hier zu hunderten, die eitle Dame war sehr fotogen... Danke!

Jonna beim Grenzuebergang. Wir mussten den Bus im Niemandsland verlassen und auf einen anderen Bus warten. War schon ein komisches Gefuehl, als der vollbesetze Bus ohne uns weiterfuhr :) Wir mussten eben zur Immigration, weil wir laenger als einen Tag in Brasilien bleiben...


Ein... oje, da muss ich morgen Anne fragen :)

Jetzt freue ich mich auf mein brasilianische Hotelbett und darauf morgen Abend hoffentlich irgenwie in Asuncion anzukommen und Anne wiederzu treffen.

Gruesse nach Alemnia (und in den Rest der Welt)

Iguazu Wasserfaelle Argentinien

Nach 19 Stundem in einem sehr modernen Bsu kamen wir endlich in Iguazu an.
Den weltweit beruehmten Wasserfaellen...

Und ich kann sagen,wir wurden keineswegs enttaeuscht!

Auf 2700 Metern Breit stuerzt das Wasser bis zu 75 Meter in die Tiefe. Ein absolut beeindruckendes Naturschauspiel. Gemeinsam mit Jonna aus London sind wir den kompletten Tag durch den Nationalpark gelaufen um von verschiedene Aussichtspunkten die Faelle auf uns wirken zu lassen...
Einige nette Tiere durften wir auch bewundern...

Auch nach vielen, vielen Wasserfaellen auf meinem Trip, die Iguazu Wasserfaelle sind eindeutg etwas ganz Besonderes
Dieser nette Herr hat Anne in den Zeh gebissen, hehe!
Wunderschoen!

Die argentinische Seite hat uns Dreien (wir waren noch mit einer freundlichen Englaenderin unterwegs) sehr gut gefallen. Da es sehr viele Moeglichkeiten gab, unterschiedlcihe Wege zu laufe, war es auch angenehm ruhg...