Sonntag, April 08, 2007

Morettes, Curritiba und ab nach Rrrrriiiiioooooo

Von unserer Honiginsel gings per Faehre nach Parangua, netterweise sagten auch die Delfine artig Goodbye... Paranagua ist eine histoirsche Stadt, aber auch gleichzeitig das lokale Zentrum mit grossem Hafen. Wir haben uns auf die Altstadt begrenzt...
Danach gings per bus in den kleinen, verschlafenen Ort Morettes. Nur 7500 Einwohner, die herrlichen Berge und das saftige Gruen machen diesen Ort interessant und leider konnten wir nur einen Vormittag die Landschaft erkunden :-(
Mit einem historischen (und recht lahmen) Zug ging es in die Millionenstadt Curritiba zurueck. Die Zugfahrt war schoen. Durch die gruenen Berge und an teilweise steilen Haengen entlang ging langam vorran. Dafuer bot sich uns aber ein schoenen Panorama, das leider in hoeheren Lagen durch tiefe Wolken getruebt wurde.
In Curritba checkten wir fuer eine Nacht in ein Hotel ein, nichts Besonderers..
Dafuer ein cooles Foto von brasilianischen Einparkkuensten... Und wir regen uns schon bei 30-60 Centimeter Abstand auf... Hier passt kaum noch ne Zeitung dazwischen, nice!
Curritiba war so mittelmaessig interessant, wir hatten zum ersten Mal kaltes Schmuddelwetter...
Man kippe zwei ueberdimensoniale Konservendosen auf die Seite, schneide in beide Enden Loecher und noch ein kleines in die Seit und schon hat man ein Bushaltestelle fuer lokale Busse!


Vom Bus aus, etwas 200 Kilometer vor Rio, Oh behave!
*
Angekommen in Rio, musste ich dringend mal wieder waschen. Also ich meine jetzt sowohl mich (nennt man wohl duschen in Europa) als auch meine Kleidung... Da hier alles strenk katholisch ist, wird wohl kaum jemand mir die Waesche am Ostersonntag waschen wollen.
Aber kein Probleme, selbst ist der Mann!
Nocheinmal zum Abschluss habe ich meinen halben Rucksack (also den Inhalt) per Ahnd gewaschen. proffessionell habe ich dabei Schnuere im Zimmer gespannt und unser Bad (Waschbecken und Dusche) zum Waschen benutzt.

(Irgendwie spinnt meine Kamera..so breit koennen doch meine Boxershorts gar nicht sein...)

Das Resultat kann sich sehen lassen:
1. Das Bad und das halbe Zimmer stehen unter Wasser
2. Ueberall im Zimmer haengen tropfende Kleindungsstueck herum und werden wohl 2 Jahre zum Trocknen brauchen... :-)
(Mama, ich komme bald heim...)
Hoffen wir, dass die Sonne auch auf den letzten Tagen unserer Reise scheint...

Samstag, April 07, 2007

Rueckblick14: Paraguay

* Grosse Verwirrung zu Beginn... Anne weg, keine Ahnung wohin und dann kuesst man auch auf einmal zweimal anstatt einmal... :-) Hat alles super gepklappt...
* Hier gibts noch echtes Kopsteinpflaster, kein Wunder dass die alle Jeeps fahren bei den Strassen
* Fuer modern lebende Menschen ist es undenkbar, dass Maennlein und Weiblein im selben zimmer schlafen ohne Sex zu haben... Naja, so bekomme ich immer ein Einzelzimmer, auch gut. Vor allem auch fuer die Einheimischen ist es schier nicht glaubhaft, dass Anne und ich nur Freunde sind und nicht mehr
* Anne ist hier fast zuhause, sie zeigt mir viel und geniesst es total, ihre alten Freunde wiederzusehen
* Die Leute verkaufen alles, von Brieflaesten ueber Lose, Essen und Trinken, Dreiraedern, CDs...* In Asuncion gibt es wohl mehr polizisten als in ganz Deutschland... Ne keine Ahnung, aber so viele Polizisten habe ich noch nie geshen. Dabe ist Paraguay wohl sicherer als Argentinien, Bolivien und Brasilien
* Dengue Fieber, trotz epidemie reisen wir ein und bleiben bisher auch verschont. Dengue ist eben auch normal hier, ne harte Grippe fuer 7-10 Tage und dann gehts wieder aufwaerts... Jeder hatte es mal, take it easy...
* Mercedesbusse aus dem vorigen Jahrtausend, mindestens 30 Jahre alt...
* An der Grenze in Ciudad del Este gibts nur ein System: Chaos... jeder wie er will...
* Die Busse halten so ziemlich ueberall, Haltestellen sind doch langweilig... Arm raus und winken, und klingeln wenn man wieder raus will * Zum ersten Mal hoere ich Schuesse, aber etwas enfernt und vielleicht nur zum Feiern
* Auch als Paraguayer gehe ich voll durch. Im Supermarkt fragen mich die Leute nach Produkten oder auf der Strasse nach Ortsangaben...
* So gut, Obstbaeume ueberall. Lust auf Saft, dann einfach raus in den Garten und einige Fruechte pfluecken
* Wir werden von Annes Freunden mit Gastfreundschaft ueberschuettet und auch ich finde neue Freunde
* Auch wenn jeder ueber Paraguay laestert, mir gehts gut ab! Vielleicht gerade deswegen. In Wirklichkeit hat es auch wenig zu bieten, keine echte Attraktionen und auch Asuncion ist neutral betrachtet absolut keine schoene Stadt, aber dennoch, es hat was!

Freitag, April 06, 2007

Rueckblick13: Uruguay

* Ganz klar, drei Tage sind mindestens 362 zu wenig fuer den Bauernstaat (so nennen ihn die grossen Nachbarn) Uruguay
* Fuer mich Colonian mit Abstand die schoenste Stadt auf dem Kontinent, die ich sehen durfte. Die kleinen Gaseen, die relaxte Atmosphaere und die Freundlichkeit der Menschen rundeteten alles irgendwie ab.* Fahrraeder werden einfach nicht abgeschlossen, so geil. In den anderen Laender wohl undenkbar...* Die Zeit scheint stehen geblieben zu sein, keine Hektik in den Strassen.
* In den Teilen, die wir sahen, gab es null Verschmutzung. Eine willkommene Abwechslung zu den verschmutzten Staedten...*Kurzer Rueckblick wegen dem kurzen Aufenthalt...

Donnerstag, April 05, 2007

Ein brasilianisches Paradies, Ilha do Mel

Nach Chile, Argentinien, Uruguay und Paraguay sind wir auf unserer letzten Etappe angekommen, Brasilien.
Von Asuncion sind wir per Nachtbus nach Brasilien und haben den Tip eines Freundes
(Danke Olli) befolgt und sind per Faehre auf die Isha del Mel geschippert.
Schon bei der Ueberfahrt waren wir von der Schoenheit der Insel beeindruckt, die auftauchenden Delfine haben alles nett abgerundet...
Die Insel hat sehr viele Straende und somit gibts fuer jeden Gemschmack etwas. Von breiten, schier endlosen Straenden mit feinem weisen Traumsand bis zu kleinen einsamen Buchten mit felsen und Urwald ist alles mit dabei.

Wir genossen das viele laufen und erkundeten so ziemlich jeden Weg und Laufmoeglichkeit. Aber auch faul in der Vormittags oder Nachmittagssonne liegen stand auf unserem Programm.

Zweimal haben wir einen traumhaften Sonnenuntergang geschenkt bekommen! Danke!
Anne, ihr Freund der Fels und Hugo die Kamera...
Ich liebe Leuchttuerme!

In Verbindung mit Mond und Abenddaemmerung ist das schon fast zu geil...

Die Ilha do Mel hat Anne und mir einfach super gefallen und wir haben unsere 5 Tage sehr genossen.

Mittwoch, April 04, 2007

Rueckblick12: Argentinien

* Zugfahrten sind ein echtes Erlebnis und besser als TV oder Thater. Innerhalb einer Stunde kommen bis zu 10 verschiedene Veraufer, Muskianten oder Schauspieler in deinen Waggon und bieten ihre Sachen an bzw. singen ihr Liedchen und sammeln danach ein paar Muenzen ein, nett!
* Besos immer und ueberall. Mann gibt auch Maennern nen Schmatzer auf die Backe. Bei Mariellas Gerburtstag habe ich mehr Besos verteile als zuhause in nem Monat
* Fleisch, Fleisch und nochmal Fleisch... Gemuese? Klar im Hackfleich gibts doch kleine Zwiebelstuecke und ne Tomate ist auch drin verkocht... Es wird sehr viel Fleisch gegessen, fuer mich schon zu viel. Schon schwer zu glauben, dass ich im Steakland Nummer eins fuer 2 Wochen wieder zum Vergetarier wurde
* Viele bewaffnete Polizisten. Blaulicht ist immer an, hat wohl nichts zu bedeuten. Nur mit Sirene sollte man Platz machen
* Englisch? Von wegen, so wenig englisch sprechenede Menschen habe ich vorher noch nicht getroffen
* Mit meinen schwarzen Haaren gehe ich echt als Argentinier durch, immer wieder sprechen mich Menschen an und fragen nach dem Weg und bemerken bis zu meiner Antwort nicht, dass ich Auslaender bin.
* Wartesyteme mit Zettel ziehen und auf seine Nummer warten. Hoffmann Junioa hat es geschafft im Postshop beim warten seine Nummer gedankenverloren (trifft wohl manchmal auf mich zu) in den Muelleimer zu schnipsen... Dumm geaufen, neue Nummer ziehen und laenger warten :-) hab mal wieder Intelligenz bewiesen, hehe
* Bei Fussballspielen gibt es regelmaessig Krawalle, dehalb konnten wir leider auch nicht ins Stadium gehen... Its a shame!
* Mein Abschied von Buenos Aires: Hab ich bisher noch niemanden berichtet... Von Mariellas Haus mussten wir per Taxi zum Busterminam um weiter nach Paraguay zu reisen. Alos mit Gepaeck raus und ins Taxi einsteigen. Ich hab das wohl geschafft die Tuer ein wenig zu weiz aufzumachen und KKKRRRRAAAACCHHHH wackelt das ganze Auto. Ein vorbeifahreren LKW hat die Tuer halb abgerissen und uns alle mega erschreckt. Glueklicherweise ist nichts passiert, also uns, der Autotuer schon. Die war wohl hin und wir mussten ein anderes Taxi nehmen. Coolerweise musste ich nichts bezahlen, sonder das wird irgendwie zwischen dem Taxifahrer und derm Truckdriver geregelt... Ups!

Montag, April 02, 2007

Rueckblick11: Chile


* Die schlecken Eis ohne Ende. Ueberall kann man bei Verkaeufern Softeis kaufen. In der Stadt, im Bus, im Park...not bad!
* Freude im Airport beim Wiedersehen mit Anne, unsere gemeinsame Reist beginnt
* Strassenhunde moegen wohl Chile. Und anscheinend haben die Chilene auch keine Probleme mit ihnen, es wird wogar fuer sie gebremst
* Helme sind eher Ausnahmen im Strasenverkehr
* Es war toll bei zwei dt. Familien (Gremlers und Wilds) aufgenommen und liebevoll versorgt zu werden
* In normalen Mittelschichtfamilien sind Hausmaedchen Standard. Eine guensite Arbeitskraft fuer Waesche waschen, kochen und putzen. Sowas koennen sich in Dland nur reichere Familien leisten, hier sind eben Arbeiskraefte guenstig
* Es ist verboten in der Oeffentlichkeit zu trinken
* Chile ist ein sehr vielfaeltiges Land: Berge, Wueste, Schnee, Meer, Huegel, Seen, Straende...

Sonntag, April 01, 2007

Rueckblick10: Neuseeland

*3.9 Millionen Einwohner, davon ein Drittel in Auckland, und ueber 40 Millionen Schafe
* Soviele Fast Food Laeden habe ich noch nie gesehen, echt in jedem zweitem Kaff McDonalds, BK, KFC, Dominios, Pizza Hut... und mit der Gang habe ich sie auch oft von innen gesehen. Aber wenn Amis schon zum Fruehstuecken ins McD gehen, bevorzuge ich doch lieber mein Muesli. Schliesich kann ich mir das auch in ner McD Lobby zubereiten...
* Tobis Ankunft wurde in nem Club gefeeirt, in dem komischerweise nur Asiaten waren = Auckland ist voll von Einwandern, vorallem Asiatenund Polynesier
* Fahrradhelmpflicht
* Innerhalb von 10-20 Mintuen wechselt das Wetter von total, echt krass. So schnelle Wetterwechsel habe ich sonst noch nie erlebt...
*Sobald man aus den Staedten rauskommt, ist man in einer nahezu unbewohnten, wunderbaren gruenen Landschaft
*Die Franzosen werden immer noch fuer ihren Bombenanschlag auf die Greenpeace Rainbow Warriour gehasst
*In Deutschland steht nach der Meinung von vielen Leuten immer noch die Mauer… !?
*War toll, dass wahre NZ zusehen, da ich fuer GP in ganz Auckland unterwegs war und sowohl mit Millionaeren als auch Sozialhilfeempfaengern ueber Umweltschutz geredet habe. Komischerwies spenden arme Menschen deutlich mehr, als wohlhabende Personen
Mauschbach hat mehr Feuerwerk als Auckland an Silvester
*Neuseelaender sind Weltmeister im Knoellchenschreiben, ich bekam drei Strafzettel im Gesamtwert von 120 Dollar, allerdins musste ich nach geschicktem Beschwerden nicht einigen einzigen bezahlen, hehe!
*Weil Verkehr immer Vorrang hat, muss man fuer den Marathon um 04.00 Uhr nachts fruehstuecken, Sponks!
*Autos sind sehr guenstig (jeder hat ein paar), 15 Jaehrige duerfen schon cruisen, viele toedliche Unfaelle
* Kino ist echt teuer, aber anderes wieder recht guenstig
* Maori (Ureinwohner) sind deutlich besser integriert als Aboriginals in Aussie. so lernen die Kids Maori in der Schule und es gibt sogar nen Fernsehsender auf Maori
* Helge (22 Jahre jung, laecheriche 310.000 KM und 400 Dollar mit Campinggear) chauffiert die GANG (Dan,Tobi,Matt und ich) ohne Probleme 4874 Kilometer uiber beide Inseln. Danke! Der Abschiedsschmerz wurde durch den gewinnbringenden Verkauf etwas gelindert

Rueckblick9: Tonga

* Ein abgefahrenes kleins Koenigreich, in dem die Zeit etwas stehen geblieben ist
* Angeblich gehoeren die Tonganesen zu den groessten Menschen der Welt, kann ic nur bestaetigen. Die Leute sind sowohl in der Hoehe als auch in der Breite bemerkenswert gross/breit
* Die Menschen haben einfach null Sinn fuer Umweltschutz, sogar auf der kleinen Insel Atata liegt Muell am Strand herum. Plastik wird wie alles andere an Abafaellen verbrannt, und wenn mal ein wenig Oel auslaeuft, ach, auch kein Problem.
* Das Tauchen mit Paps war klasse, juhu
* Der Flughafen ist geil, drei Maschinen pro Tag und irgendwo in der Pampa, einfach Inselfeeling!
*Ich habe noch nie so viele grosse, dicke Frauen gesehen. Mei libber Scholli, die haben aber anscheinend Appettit... Okay, das liegt wohl eher an der Kultur und den vielen Sueskartofflen
* Das Angeln mit Papa werde ich wohl nie vergessen! Nicht nur die Reiche Goldmakrelen Beute, nein, zum kroenenden Abschluss holt Mister Hoffmann Senior nach einem 3,5 Stunden Kampf einen halben Pottwal heraus. Unser Marlin war mit 90 Kilo und 2,5 Meter ein echter Prachtkerl
*Ich denke die Bewohner unserer Insel hielten mich fuer geisteskrank... Als Marathonvorbereitung wollte ich taeglich joggen. Nun ja, auf ner kleinen Insel mit nur einem Weg gibts da nicht viele Moeglichkeiten, so rannte ich immer hin und her... Fuer die Ureinwohner unvorstellbar, erstens dieselbe Strecke die ganze Zeit und dann auch noch koerperliche Anstrengung... ne, das geht gar nicht.

Freitag, März 30, 2007

Rueckblick8: Australien

* Als ich nach drei Monaten Sonnenschein sowie leckerem Essen und luxurioesen Hotelzimmern fuer Taschengeldpreise in Asien in Sydney ankam, bin ich fast rueckwaerts wieder ins Flugzeug gerannt. Erstens bin ich mit meinen kurzen Hosen um 6 Uhr morgens fast erfroren und zweitens habe ich fuer ne heisse Schoko den selben Preis bezahlt, als in Asien fuer ein Zimmer
* Alkohol wird nur in Bottleshops verkauft. Wenn man ueberhaupt mal in der Oeffentichkeit trinken darf (ueberall Alkverbotszonen), dann nur aus Papiertueten, wie ein Penner
* In Hostels kann man Glueck haben und nur mit 2-3 Leuten im gleichen Zimmer schlafen, oder auch mit bis zu 13 Reisenden…

* Viele dicke Menschen, teilweise extrem uebergewichtig, ueberall Fast Food, aber in Sydney auch Unmengen von Joggern im Centrum
* Ein offenes und freundliches Voelkchen, die Aussies. Smalltalk immer und ueberall, sogar im Supermarkt fragt man sich, wie es einem geht
* In Sydney haben sie eine Platz nach mir (Martin Place) und ne Supermarktkette (7/11) nach meinem Geburtstag benannt, waere doch nicht noetig gewesen

* Busticket fuer die Ostkueste, 3700 Kilometer!!! Ein riesiges Land!
* Die groesste Sandinsel der Welt, Fraser Island, ist wunderschoen und unsere 3Tages Jeep Safari echt abenteuerlich, Dingos Schlangen und 11 Jugendliche am feiern

* Auf meinem Segeltrip muss man ganz Koerperschutz gegen toedliche Quallen tragen, dafuer schnorcheln wir mit Schildkroeten
* Soviele junge Backbacker, in Bussen wird fast 30-40 Prozent deutsch gesprochen, man reist doch nicht ans andere Ende der Welt, um deutsch zu sprechen. Aber dennoch nett wen man Menschen aus St. Ingebert in Down Under trifft. * Steve Irvine`s Tod hat alle total getroffen, Flaggen auf Halbmast, Bars geschlossen, Staatsansprachen im Radio…
* Ostkueste ist Party, Party und Party. Fuer viele gehts hauptsachlich um saufen, rummachen und abfeiern

Ruckblick7: Laos

* Das aermste Land meiner Reise hat beeindruckende Landschaften zu bieten * Die beste Pizza auf der gesammten Reise, in nem schwedischen Restaurant... verrueckt
* Leider muss ich nach vier Tagen weiter, Goodbye zu Nori und Serge
* Nahe der Hauptstadt, also in unmittelbarer Naehe, bricht die Vogelgrippe mit mehreren Todesopfent aus. wir geniessen daher unsere komplette Zeit in Laos und in Grenznaehe nur vegetarische Koestlichkeiten * Merke: Bei Waeschereien verschwindet schon mal deine Lieblingsweste
* Maden und geroestet Heuschrecken schmecken gar nicht uebel, ein wenig haben sie mich an Chips erinnert

Dienstag, März 27, 2007

Gastfreundschaft, Wilder Westen, Fussball, Pferde, Freunde wiedersehen, Hitze... Servus Paraguay!

Ednlich angekommen im Annes zweitem zuhause. Anne ist mega gluecklich wieder in ihrem Paraguay zu sein und alte Freunde wieder zu sehen. Teilweise schwebt sie gerade durch die Gegend und muss mir mehrmals pro Tag bekunden: "Martin, ich bin Paraguay"...
Ach, ist Liebe schoen...

Ein glueckliches Wiedersehen nach 3 Jahren.. Beim Besuch in der Herberge fuer Strassenkinder in Asuncion...
Anne beim Stoebern nach Schnaechen auf dem Kuenstlermarkt im Zentrum. Hier verkaufen Indiander meist selbtsgemachte Ketten, Taschen, Guampas, ....
In Asuncion haben wir ueber eine Woche im Hause Thielmann gewohnt und wurden mega lieb aufgenommen, obwohl wir Marianne und Norbert Thielmann gar kannten. Anne kannte lediglich ihren Sohn Olli und Rosanne von einem Treffen in Deutschland. Dennoch wurden wir mega lieb aufgenommen und herzlich umsorgt.
Fuer mich ein echtes Beispiel von christlicher Gastfreundschaft, einfach der Hammer!
¡Vielen Danke und Gottes Segen!
Etwas ausserhalb haben wir e}fuer einen Nachmittag ein entwicklungszentrum von Mennos besucht. Hier wird der Bevoelkerung mit sauberem Wasser, Mediakmenten, Kinderbetreuung und Arztbesuchen geholfen. Viktor zeigt uns seine Arbeit und auch die schoene Natur um das Zentrum herum...
Zwei Pflanzeniebhaber beim Austausch, und beim Terere trinken (immer und ueberall)
Mit Christian Thielmann und zwei anderen Freunder sind wir zu einem Fussballspiel ins Nationalstadium von Parguay. Olimpia gegen Guarani spielten und wir alle waren fuer Olimpia.
es war eine tolle Erfahrung suedamerikanischen Fussball zu sehen, ja mehr zu erleben.


Das Spielnievau war zwar eher zweitklassig und das Stadium war auch nr halbvoll, aber dennoch hatten wir eine super Zeit nd ich genoss das Spiel und vor allem die Atmosphaere drumherum.Dazu gehoeren unter anderem die unzaehligen Verkaufer auf der Tribune... einfach toll!
Hier ein Chipaverkaeufer (Nationalsnack, Mais-Kaese-Mehl-Fladen...)

Der Schiri muss ja auch beschuetzt werden, oder :-) ...
Chaco: Fuer dreit Tage besuchten wir Fanny und ihre Familie in Loma Plate, einer Mennonitenkolonie im kaum besiedelten Osten des Landes. Mit dem Nachtbus gings in die Natur... Wir hatten ein unglaublich tolle Wochenende und waren wieder gesegnet mit umschlagender Gastfreundschaft.

37 Crad, ha! Das war noch um 12 Uhr mittags... Denke mal das haben wir nachmittags nochmal um einige Crad geschlagen... Die Hitze ist nochmal anders als in BSAS oder auch Asuncion, das es sehr trockenheis ist...
Howdie Cowboys! Wir waren ausreiten, so echt, nicht so ein Koppel im Kreis reiten Quatsch... Nein, raus in auf die endlosen Felder der familieneigenen Rinderfarm. Zuerst locker und einfach Natur geniessen, danach sind wir mit unseren Pferden STEIL gegangen...

Alter Alter, ich kauf mir kein Auto, sondern ein Pferd. Das Gallopieren war Adrenalin pur und wir hatten mega Spass. Mein weisser Hengst Blanco ging ab wie ne Rakete und ab jetzt heisse ich Kikaloma (in meiner Euphorie habe ich mich selbst so getauft in ner Mail an Irina). In meiner eigenenen Idianersprache: "Der mit dem weissen Hengst in die Sonne reitet" Und von wegen Vorfreude auf mein Doppelbett, ich bau mir ein Tipi in unseren Garten und schlaf auf dem Boden...

Fanny arbeitet mit Kindern, die Lernprobleme haben. So kamen wir in den Genuss einen krzen Blick in ne Schule werfen zu duerfen. In der Kolonie wird deutsch gesprochen, alles ist deutsch... Es war sehr interessant und ich will noch einiges von den Koloniern schreiben, aber das Internetcafe schliesst gleich...
Ein echter Indianer kennt keinen Schmerz... auch nicht bei der ersten Zecke meines Lebens!

DANKE Fanny und Co! Es war wunderschoen, wie dieses Bild!

Sonntag, März 25, 2007

Rueckblick6: Vietnam

* Ruhe bewahren, wenn man ne Reisegesellschaft irgendwo im Mekongdelta zwischen Cambodia und Vietnam dein komplettes Gepaeck verliert. Man waren wir sauer, mein Rucksack ist mein Haus, mein Zuhause, alles was ich habe! Ging aber gut, irgendwie auf Umwegen hat alles geklappt
* Hanoi, der kroenende Abschluss des perfekten Verkehrschaos. Millionen von Mofas, keine Helme, 50 Jahre alte Autos und sowieso keine Regeln = Spass, aber auch Unfaelle im Minutentakt Minuten
* Generell sind 80 Prozent alle Maedels in Bars "geschaeftlich unterwegs"… Trotz verhementer Abwimmlungen wurde Serge von zwei Maedels beklaut: Kamera und Geldbeutel weg
* Man spuert den Aufschwung ueberall. Ueber Kommunismus wir nur muede gelaechelt,die Menschen sind freundlich und einladend. Man merkt den hohen Stellenwert von einer gluecklichen Familie

* Essen ist soooo lecker, und lachhaft billig! Ueberall gibts Strasserverkaeufe
* Von wegen "Vietnamkrieg", hier heist das "amerikanischer Krieg". Die Museen und Gedenkstaetten waren interessant und lehrreich, auch mal die Aspekte von der anderen Seite zu betrachten. Das Leid des Krieges sieht man immer noch, und die Verbrechen der Amerikaner werden groesstenteils vergessen.
* Auf Aggression wir aggressiv geantwortet… Dummerweise hat Serge den Dude, der ihn angefahren geschubst und damit beinhahe eine Massenschlaegerei angezettelt. Oje, wir und 4 andere Touris gegen 50 wuetendeVietnamesen und 50 Zuschauer, das haette Tourigeschnetzteltes gegeben… aber gluecklicherweise hat sich alles friedlich geklaert, puh!
Vietnamesen sind Weltmeister des Transports, was die auf nen Mofa oder Fahrrad stapeln ist unbegreiflich
* Das zweite Paket gen Heimat: selbstgeschneiderte Anzuege und Essgeschirr
* Wow, die 3 Tagestour in Halong Bay war very nice: nette Leute und traumhafte Aussichten auf die tausenden Inseln. Merke: Springe nicht wie Cliffhaenger per Koepper ins Wasser, wenn sich dort ein muschelbewachsenes Tau befinden koennte, das deine Brust streichelt und das Wasser anschliesend rot faerbt.

* 6 Leute auf dem selben Mofa unterwegs, 3-4 war ich gewoehnt…
* Busfahren bleibt abenteuerlich, ein irrer Fahrer hat echt versucht Mofas vond er Strasse zu boxen! Der gehoert auf ne Boxbahn, nicht in den oeffentlich Fernverkehr
* In Hanoi gibts nen Grabstein fuer Britneyspears
* Spezialitateten sind unter anderem "frisch gezapftes" Schlangenblut (kein Scherz, die schneiden ne Schlange auf und du fuellen dir das Blut in ein Glas) oder Rinderherzen